Organisatorisches Konzept

In organisatorischer Hinsicht will der Deutsche Kongress für Geographie 2015 die bewährte Veranstaltungsform der vergangen Jahre beibehalten, aber zugleich auch neue Wege beschreiten. Zum einen werden über die Grenzen geographischer Teildisziplinen hinweg acht Leitthemen definiert und zur thematischen Strukturierung des Veranstaltungsprogramms genutzt. Zum anderen wird die Zahl der Veranstaltungsformate (nicht der Sitzungen!) reduziert. So wird keine Unterscheidung zwischen Leitthemen-, Fach- und Arbeitskreissitzungen getroffen und damit auf eine Hierarchisierung unterschiedlicher Sitzungstypen verzichtet. Die Arbeitskreissitzungen werden im regulären Kongressprogramm mit Nennung der Sitzungsleiter_innen und Referent_innen verzeichnet. Bei der Ausgestaltung der einzelnen Sitzungen wird den Sitzungsleiter_innen die Wahl gelassen, in welchem Format die Veranstaltungen stattfinden sollen. Denkbar sind neben den regulären Vortragssitzungen zum Beispiel auch Diskussionsrunden oder Podiumsdiskussionen.
Das Programm strukturiert damit die aus der Fachcommunity heraus vorgeschlagenen Sitzungen und wird ergänzt durch weitere bewährte Veranstaltungsformate, wie Keynote-Vorträge, Exkursionen, Postersessions und Sonderveranstaltungen.
Mit dieser gegenüber früheren Geographentagen ‚entdifferenzierten‘ Programmstruktur möchte der Berliner Ortausschuss zwei Problemen begegnen: Erstens entfällt das Problem, dass Leitthemen-, Fach- und Arbeitskreissitzungen in der Kongresspraxis programmatisch, organisatorisch und nicht zuletzt hinsichtlich des Publikumszuspruchs häufig kaum voneinander zu unterscheiden sind. Und zweitens eröffnet die breite Rahmensetzung hinsichtlich des Formats der einzelnen Sitzungen den Sitzungsleitungen Spielräume, auch innovative Formen der Wissensvermittlung und der Diskussion vorzusehen und zu erproben.

Aktuelles

Der nächste DKG findet vom 30. September bis 03. Oktober 2017 in Tübingen statt.



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